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Gütezeichen Holzhausbau
Verleihung durch die Gütegemeinschaft Holzbau-Ausbau-Dachbau e.V. (GHAD) 

Das Passivhaus

Was ist ein Passivhaus?

Jedes Gebäude braucht im Winter Heizenergie, weil durch Lüftung, Fenster und Wände Wärme nach außen verloren geht. Dieser Wärmeverlust wird durch die Zentralheizung immer wieder ersetzt. Aber je besser ein Haus gedämmt ist, desto weniger Energie geht verloren. Wenn man die Dämmung der Fenster und Wände sehr gut ausführt, geht der Energieverlust stark zurück.
Bei einer sorgfältig ausgeführten Dämmung von 30 cm z.B. mit Isofloc und Fenster mit einem U-Wert von 0,8 erreicht man einen Punkt, bei dem der Energieverlust extrem klein wird. Zusätzlich ist das Passivhaus mit großen Fensterflächen nach Süden ein Sonnenkollektor. Die Sonnenwärme wird ohne zusätzliche aktive Technik eingefangen. Dies nennen die Energiesparprofis passive Solarenergienutzung. Daher kommt auch der Name Passivhaus. Wegen der guten Isolierung sind die Außenwände innen fast so warm wie die Raumluft. Ein gemütliches und behagliches Raumklima ist die Folge. Und im Sommer bleibt es kühl, denn die extreme Dämmung lässt die Wärme nicht ins Haus.
In diesem supergedämmten Haus ist die normale Zentralheizung jetzt viel zu
groß. Die noch benötigte Restwärme kann anders zugeführt werden. Am einfachsten mit einer Lüftungsanlage.

Denn jedes Haus braucht frische Luft für die Bewohner. Beim Lüften geht aber viel Energie mit der warmen verbrauchten Luft verloren. Die verbrauchte Luft müsste ihre Energie an die frische Luft abgeben. Mit einem guten Lüftungsgerät geht das. Über 90 % der Energie kann damit zurückgewonnen werden. Das Lüftungsgerät saugt die schlechte Luft aus dem Haus ab und führt frische, gesunde Luft in die Wohnräume zu. Es wird sozusagen ständig gelüftet. Nur geht durch das Lüftungsgerät fast keine Wärme verloren. Niemand muss ans Fenster öffnen denken. Nach dem Lüften ist es nicht ungemütlich kalt. Die frische Luft kann gefiltert werden, so dass keine Pollen ins Haus kommen können. Eine Oase für Heuschnupfen geplagte. Bei guter Planung und Ausführung arbeitet die Lüftung absolut zugfrei und geräuschlos. Die noch benötigte kleine Energiemenge zum Heizen kann nun auch mit dem Lüftungssystem zugeführt werden.

Damit ein Haus Passivhaus genannt werden darf, kann es höchstens 15 kWh pro m² und Jahr Energie verbrauchen. Das entspricht 1,5 Liter Heizöl. Ein Niedrigenergiehaus braucht 3 - 7 Liter und das normale Durchschnittshaus 22 Liter Heizöl pro Jahr und m². Der Bau eines Passivhauses wird von der KFW mit besonders zinsgünstigen Darlehen gefördert.
Über 1000 gebaute oder bereits begonnene Passivhäuser beweisen, dass das Passivhaus keine Zukunftsvision, sondern ein praktikables und faszinierendes neues Baukonzept ist.

Hier finden Sie Fotos eines unserer Passivhäuser: Fotogalerie Effizienzhaus 40 plus

 


weitere Informationen finden Sie unter: 
www.passivhaus-info.de oder 
www.passiv.de oder
www.passivhausschulung.de